Bei außergeWOHNlich kommen in jeder Folge Menschen ans Mikro, die einfach anders wohnen: häufig gemeinschaftlich, häufig nachhaltig, immer aber außergewöhnlich. Der Podcast nimmt euch mit in die vier Wände ihrer Tiny Häuser, Hausboote, Pkw, Bauernhöfe und Wohnprojekte.

Klemens Jakob ist so etwas wie eine Koryphäe, wenn es darum geht, autark und nachhaltig – wie er es sagt: „enkeltauglich“ – zu bauen. Wenn man in seinem kleinen Haus steht, ist dieses Lebensgefühl ziemlich ansteckend. Und damit es nicht allein den gutverdienenden Menschen vorbehalten bleibt, hat Klemens zusammen mit anderen einen Verein gegründet, mit dem sich Häuser gemeinschaftsbasiert bauen lassen: die erste SoBaWi Deutschlands!

Laura hat nach dem Abi drei Jahre im Rettungsdienst gearbeitet, bis sie beschließt, etwas Neues probieren zu müssen – raus aus dem Alltag, Job, der Wohnung und Deutschland. Heute pilgert Sie mit ihrem selbstausgebauten Camper als Dachzeltnomadin durch Norwegen und ist mit ihrem Motto „Im schlimmsten Fall war es ne Erfahrung“ ziemlich weit gekommen. Ne Erfahrung ist auch diese Folge allemal, also ihr riskiert nichts, wenn ihr rein hört ;)

Eigentlich treffe ich mich mit Enis, um mit ihm über das „Lebendige Haus“ zu reden – ein generationenübergreifendes Wohnprojekt mitten in Siegen. Aber dann geht es in unserem Gespräch schnell um übergeordnete Fragen: Was können die Generationen voneinander lernen? Was erwarten wir von einer Gemeinschaft? Und was von einem Gemeinschaftsprojekt? Wieso kippt mein Mikro immer um? Wurden wir ausgesperrt?

1994 beschloss eine Gruppe von fünf Frauen, zusammen wohnen zu wollen – Männer durften auch dabei sein, auch gerne ein Swimmingpool. Ersteres bekam die Gruppe, letzteres nicht. Trotzdem konnte durch sie ein tolles Projekt entstehen: das Mehrgenerationen-Wohnprojekt geführt vom Verein „Anders leben, anders wohnen“. Wie das Projekt entstand und wie es heute ist, in einer generationenübergreifenden Hausgemeinschaft zu leben, das erfahrt ihr in dieser Folge.

In dieser Folge bin ich zu Gast bei Björn, der einen Seecontainer vom Welthafen Dresden erworben und ihn sich selbst ausgebaut hat. Abgesehen davon, dass die Wohnungstür nicht mehr aufgeht, sobald wir auf dem Ausklappbett sitzen, kann sich das Ergebnis sehen lassen! Aber wie viel kostet der ganze Spaß, wo kann man mit so einem Container leben, wie mobil ist man wirklich und vor allem: Was sagen potentielle Partnerinnen zu so einer Behausung? Hört rein!

Flo und Anett wohnen mit ihrer zweijährigen Tochter in einem Tiny House. In dieser Folge dürfen sie ihre eigenen, alten Kekse essen und wir reden über Tiny House-Modelle, über die Untugend, Kuscheltiere zu kaufen, über neue Sitzlösungen für Muttis, Sammelleidenschaften, das Zusammenleben auf kleinem Raum, Generationenprobleme und über bewusstes Wohnen.

Es ist meine erste Podcast-Folge, also bleibt einfach dran, bis es besser wird!